Future School 2030

Am 3.9.2019 fand die erste Sitzung des Projektes future school 2019 (school.lap 2019) statt. Hierbei geht es darum, dass Schüler aus alles Formen Grund-/ Haupt-/ Real-/ Berufsschule ihre Wünsche und Ideen in den Schulen verwirklichen können. Dieses Projekt steht unter anderem in der Leitung von Frau Lotzkat der Wilhelm-Leuschner-Schule Darmstadt. Der Bürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, sowie das städtische und staatliche Schulamt, waren auch vor Ort um einen Eindruck zu bekommen. Schüler sollen vor allem bei diesem Projekt im Vordergrund stehen. Lehrer, Schüler und Direktoren der Schulen waren sehr begeistert.

Dazu Auszug aus dem Bericht des Darmstädter Echos vom 04.09.2019

„Suche nach Ideen für den Alltag, beim Projekt „Future.Lab Schule 2030“ arbeiten Schüler und Lehrer mit Künstlern zusammen.

„Sind Noten motivierend und Hausaufgaben sinnvoll? Lernt es sich im Freien besser? Soll im Unterricht mehr mit neuen Medien gearbeitet werden? Macht Gruppenarbeit Spaß? Oder soll die Schule ganz abgeschafft werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich seit Dienstag rund 100 Schüler unterschiedlichen Alters und verschiedener Schulformen. „Future.Lab Schule 2030“ heißt das Projekt, das Nicole Lotzkat, Sina Kuhlins und Simone Neuroth im Rahmen des Weiterbildungsstudiengangs „Kulturelle Bildung an Schulen“ der Universität Marburg initiiert haben. Bei der „Suche nach der Traumschule“ arbeiten die Schüler mit Künstlern und Kunstpädagogen zusammen, die Hilfestellung beim kreativen Umgang mit den aufgeworfenen Fragen geben.

„Das Schöne ist, dass das Ergebnis völlig offen ist“, sagt Valerie Sütterle, Leiterin der Goetheschule, und erhofft sich zudem Impulse für ihre eigene Schule. „Vor allem ist wichtig, dass die Schüler gefragt werden. Denn auch schon die Kleinen denken da richtig mit.“ Neben der Grundschule aus dem Johannesviertel beteiligen sich das Bertolt-Brecht-Oberstufengymnasium, die Erich-Kästner-Gesamtschule, die Wilhelm-Leuschner Haupt- und Realschule (alle Darmstadt) sowie die Landrat-Gruber-Berufsschule aus Dieburg. Von der vierten Klasse bis zur Oberstufe sind alle Jahrgangsstufen vertreten.

WIE ES WEITERGEHT

In den nächsten Wochen geht der Ideenfindungsprozess im Rahmen des Projekts „Future.Lab Schule 2030“ unter Begleitung der Künstler und Kunstpädagogen an den jeweiligen Schulen weiter. Ende November werden die Ergebnisse im Foyer des Staatstheaters präsentiert. Außerdem werden diese auch in den Gesamtkonferenzen der einzelnen Schulen vorgestellt und diskutiert.

 

„Traumorte zum Lernen“ präsentieren (von links) Schülerinnen und Schüler der WLS,  Carlos (13), Karolina (12), Nurollah (13) und Hala (12) als Ergebnisse ihrer Workshop-Gruppe. Wunsch der Schüler ist künftig mehr Unterricht in der Natur.
(Quelle: Darmstädter Echo vom 04.09.2019)