Gegen das Vergessen Wilhelm-Leuschner-Schule begeht den 27.1. mit einer Themenwoche

75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz – Birkenau haben die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Leuschner-Schule in Darmstadt sich Gedanken gemacht, wie man thematisch das Geschehene aufarbeiten kann. Dass das, was passiert ist in Erinnerung bleibt und sich auf keinen Fall in irgendeiner Weise wiederholt. Weder in unseren Tagen noch zukünftig.

Im Jahr 1996 wurde auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der 27. Januar als bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus festgelegt. „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen“, so Herzog in seiner Proklamation. Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, werden Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse zu einer Schweigeminute im laufenden Schulbetrieb am Vormittag aufrufen.

Außerdem besucht die 9. Hauptschulklasse der Wilhelm-Leuschner Schule die alljährliche Gedenkveranstaltung im Darmstädter Caree.

Über die Woche verteilt, nehmen sich Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse den Stolpersteinen in Darmstadt an und werden unter fachmännischer Anleitung die Steine säubern und einiges zu den Personen erfahren, deren Namen in die Messingblöcke von  dem Künstler Gunter Demnig gehauen wurden.

Auch ein Besuch der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt mit begleitendem Workshop steht für eine Klasse auf dem Programm. Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über aktuelle Phänomen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Foto © Mucha, Stanislav 1945 / Bundesarchiv